Keiner geht ganz von uns - er geht nur voraus!

So viele Fragen verhallen in der Nacht. Antworten mögen kommen, das Verstehen jedoch bringt erst die Zeit.

Wenn Sie mit dem Thema Tod und Bestattung konfrontiert werden, sei es durch den Abschied von einem Angehörigen oder in eigener Vorsorge, wirft das viele Fragen auf. Nachfolgend beantworten wir Ihnen die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Feuerbestattung. Natürlich können Sie auch jederzeit persönlich mit uns besprechen, was Ihnen am Herzen liegt.

Was muss ich tun, wenn ein Angehöriger verstirbt?
Sie wählen zunächst einen Bestatter Ihres Vertrauens, falls der Verstorbene keine Vorsorge zu Lebzeiten getroffen haben sollte. Dieser kümmert sich um die gesamte Abwicklung und nimmt zu dem gewünschten Krematorium Kontakt auf.

Kann ich mich vor der Einäscherung noch verabschieden?
Ja natürlich, hierfür stellen wir einen speziellen Raum mit stilvollem Ambiente und Privatsphäre zur Verfügung.

Wie läuft eine Feuerbestattung ab?
Der Verstorbene wird mit den gesetzlich benötigten Papieren vom Bestatter Ihrer Wahl ans Krematorium überführt. Dabei wird ein nummerierter Schamottstein auf den Sarg gelegt. Dieser garantiert die Identifizierung der Asche und ist den persönlichen Daten des Verstorbenen zugeordnet. Die Kremation beginnt frühestens nach der vorgeschriebenen Ruhefrist von 48 Stunden. Sie erfolgt mit modernster Technik computergesteuert und dauert ca. 2 Stunden. Jede Einäscherung erfolgt selbstverständlich einzeln.

Nach Auskühlung der Asche und Entfernung aller festen Bestandteile, wie z. B. künstliche Gelenke, Prothesen und chirurgischer Stahl, werden die Aschenreste in die von Ihnen bestimmte Urne abgefüllt. Diese wird mit einem Deckel verschlossen, der mit der Registrierungsnummer, Name, Geburts- und Sterbedatum, Geburts- und Sterbeort versehen ist. Das Öffnen der Urne ist dann nicht mehr möglich, ohne sie zu beschädigen.

Ablauf einer Feuerbestattung

Bei welcher Temperatur findet eine Einäscherung statt?
Wir arbeiten mit Temperaturen bis zu 1300 °C.

Was passiert nach der Einäscherung mit der Urne?
Die Urne wird vom Bestattungsunternehmen oder von uns zu dem entsprechenden Friedhof gebracht. Der Friedhof muss jedoch schriftlich die Urne bei uns anfordern bzw. ein vorhandenes Urnengrab bescheinigen.

Was passiert mit Wertgegenständen?
Sie bleiben von uns unberührt, der Verstorbene wird mit geschlossenem Sarg kremiert.

Darf die Urne an einen Angehörigen ausgehändigt werden?
Nein, in Deutschland leider nicht. Die Urne darf lediglich an den Bestatter oder die zuständige Friedhofsverwaltung übergeben werden.

Wie ist der Ablauf, wenn die Urne für das Ausland bestimmt ist?
Wir benötigen eine Urnenanforderung/Bestätigungsschreiben vom zuständigen Friedhof, dem Bestatter vor Ort, oder dem Konsulat. Anschließend wird von uns die Aschenkapsel per Luftpost versendet. Hierfür wird ein Aufpreis berechnet, der vom Ankunftsland abhängig ist. Der Luftpostversand ist zeitlich NICHT berechenbar! Es kann bis zur Ankunft der Urne mehrere Wochen dauern.

Welche Beisetzungsmöglichkeiten gibt es nach der Einäscherung?
Hierbei gibt es verschiedene Varianten, die wir Ihnen auf der Seite Beisetzungsmöglichkeiten erläutern.

Kann im Krematorium Kempten auch ein Verstorbener verabschiedet und eingeäschert werden, der nicht in Kempten gelebt hat?
Selbstverständlich, der Wohnort des Verstorbenen spielt dabei keine Rolle. Der Sarg kann auf Wunsch zu uns überführt werden.